SMOKIN‘ PIANO JOINT

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chris adams SOLO

Nach der Solo Aufnahmen Portraits in Black & White (1997), eine Doppel CD mit zehn Portraits großer Jazzmusiker, und nach einer weiteren Phase, in der eine Reihe ausnotierter Klavierkompositionen entstanden (2003), sucht chris adams heute nach direkteren Ausdrucksmöglichkeiten. Er arbeitet mit weniger vorgefertigtem Material und benutzt die Technik laut zu denken, um es zu erschließen. Er bevorzugt markante Kompositionen mit knappen Formen und ausdrucksstarken Melodien, die er in ihrem Wesen zu erfassen und auszugestalten versucht, ohne sich dabei von ihrem Kern weg bewegen zu wollen. Schlichtheit soll im Vordergrund stehen, und Improvisation wird eher zur Darstellung der Komposition genutzt, weniger als Vehikel für rhapsodische Ausflüge.

In dieser Hinsicht fühlt er sich der Gattung des Bar Pianos in ihrem ursprünglichen Sinne verbunden. Auch das Repertoire besteht zum großen Teil aus Standards unterschiedlicher Herkunft und einigen Eigenkompositionen. Gelegentlich greift er zum Mikrofon, der Focus liegt allerdings auf dem Klavierspiel. Frei nach dem Motto „in der Bar sind die Leute vielleicht zu laut, im Konzert aber sind sie viel zu leise, und spendieren keine Drinks“ geht es ihm in seinem aktuellen Solo Projekt chris adams smokin‘ piano joint um anspruchsvolle, improvisierte Unterhaltung, mit dem Potenzial auch konzerttauglich sein zu können.

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